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Schülergruppe auf einer Ausichtsplattform

m Schuljahr 2024/25 wurde die Wintersportwoche der 7. Klassen an zwei Terminen durchgeführt, da unsere Unterkunft für alle Klassen gleichzeitig leider nicht genügend Kapazitäten hatte.

Beide Sportwochen fanden im schönen Skigebiet Saalbach-Hinterglemm mit 270 Pistenkilometern statt. Während die Klassen 7a, 7c und 7d in der Vorweihnachtszeit vom 15. bis 20. Dezember fuhren, waren die Klassen 7b und 7e knapp zwei Monate später vom 09. bis 14. Februar unterwegs.

Bei beiden Terminen war am Sonntag früh die Vorfreude riesig. Die Taschen waren schnell verladen und los ging es auf die achtstündige Fahrt ins Skivergnügen. Dort angekommen ging es gleich zur Skiausleihe und dann zu Fuß zur 500m entfernten Jugendpension Sonnegg, in der die Schüler die ganze Woche über mit leckerem Essen bekocht wurden. Neben einer Hauptspeise wie Schnitzel mit Pommes, Gulasch oder Pizza gab es jeden Abend ein Vier-Gänge Menü mit Salat, Suppe und Nachspeise.

Bei im Dezember sensationellem, im Februar teils wechselhaftem Wetter stand dem Spaß auf der Piste nichts entgegen und so konnten vor allem die Anfänger nach einem Tag im Tal am Zauberteppich bereits am 2. Tag das Bergfeeling genießen und machten in der Woche große Fortschritte. Nach sage und schreibe drei Skitagen gelang es nahezu allen Anfängern rote und sogar schwarze Pisten zu fahren. Das gab es in den vielen Jahren, in denen das Caspar-Vischer Gymnasium nun schon eine Wintersportwoche anbietet, noch nie!!! Auch die Gruppen der fortgeschrittenen Skifahrer kamen voll auf ihre Kosten und so konnten sie durch eine Vielzahl an Übungen und einzelnen Videoanalysen ihr skifahrerisches Können stark verbessern. Mit knapp über 200 gefahrenen Pistenkilometern wurde kaum eine Piste im gesamten Skigebiet ausgelassen.

Aber auch die Alternativgruppe der Nicht-Skifahrer verbrachte unter anderem beim Wandern, einem Baumwipfelweg, Schlittschuhlaufen und Rodeln eine sehr kurzweilige Zeit. Während sich die Gruppe am ersten Tag warmlief und sich an zahlreichen Bewegungsstationen zum Thema „Motorik“ ausprobierte, begab sie sich am zweiten Tag auf dem Baumwipfelpfad und der schwingenden „Golden Gate Bridge der Alpen“ in schwindelerregende Höhen. Ins Tal ging es dann mit viel Geschwindigkeit auf einer drei Kilometer langen Rodelstrecke durch herrliche Landschaft. Am dritten Tag machten einige der Schülerinnen und Schüler neue Bewegungserfahrungen in der Eishalle in Zell am See. Hier bewies die Gruppe ihren Teamgeist, indem die Geübten den Neulingen das Eislaufen zeigten. Wenn auch schon etwas müde von einigen Wanderkilometern, ging es am vorletzten Tag zunächst zu Fuß auf die Spielbergalm. In herrlichstem Sonnenschein, aber auf weichem Schnee, gestaltete sich der Aufstieg etwas zäh. So kam nach einer ersten Abfahrt mit den geliehenen Rodeln die geplante Überraschung umso besser bei den Schülerinnen und Schülern an: Eine erneute Auffahrt mit einer echten Pistenraupe! So hatte sich der beschwerliche Weg für alle doch gelohnt. Die gelungene bewegungsreiche Woche lies die Alternativgruppe bei einer entspannten Gondelfahrt und heißer Schokolade auf dem Berg ausklingen.

Neben der sportlichen Betätigung auf den Pisten des Skigebiets boten auch die Abende viel Vergnügliches. Highlight war hier der bunte Abend, an dem die Schüler und Schülerinnen in verschiedenen Spielen gegeneinander antraten, um Ruhm, Ehre und Süßigkeiten zu gewinnen. Es entwickelte sich eine ausgelassene Stimmung mit viel Spaß und großartigen Wettkämpfen. Ganz hoch im Kurs standen aber auch unzählige Tischtennisrundläufe und das Tischtennisturnier am zweiten Abend. Hatten die Schülerinnen und Schüler dann doch mal genug an Bewegung, gab es entspannte Spielerunden mit Uno- und Werwolfspielen in der Gemeinschaft.

Das absolute Highlight der Februarwoche war der Besuch der Ski-WM am Zwölferkogel, an dem die Schüler mit Gänsehautfeeling den Kombinationswettkampf aus Abfahrt und Slalom hautnah miterleben durften. Egal ob direkt am Start, aus der Vogelperspektive aus der Gondel direkt über der Piste oder auch bei zahlreichen Stopps direkt an der eisigen Rennstrecke konnten die Schüler die Profis rund um Linus Strasser oder Vincent Kriechmayer bestaunen.

Nach fünf unvergesslichen Tagen ging es am Freitagmittag nach einem halben Skitag wieder zurück nach Kulmbach. Bei der Heimfahrt konnte der erarbeitete Schlafmangel einiger Schülerinnen und Schüler etwas reduziert werden, bis sie gegen 21 Uhr wieder in Kulmbach eintrafen.

Abschließend kann man sagen, dass neben den enormen skifahrerischen Fortschritten der Kinder in erster Linie die großartige Stimmung bei allen Beteiligten in sehr guter Erinnerung bleiben wird. Ein Erlebnis, von dem die Schülerinnen und Schüler auch noch in einigen Jahren mit Freude berichten werden.

downhill_skiing
Schülergruppe bei einem Spiel
Schülergruppe bei Winterwanderung
Skipiste
Schülergruppe bei einer Pause
Schülergruppe beim alpinen Skifahren
Schülergruppe bei Fackelwanderung
Schülergruppe auf einem Spielplatz
Schülergruppe beim Rodeln
Skipiste