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Am 06. Und 09. Juli nahmen die Schülerinnen und Schüler des Unter- und Mittelstufentheaters das Publikum mit auf eine unterhaltsame Zugfahrt nach Bamberg. Das Problem war nur, dass diese Zugfahrt nicht lange dauerte, denn die Reisenden strandeten in Einöd, wo sie auf den nächsten Zug (Ankunftszeit ungewiss) warteten.

So fand auf Gleis 6-7 eine illustre Gesellschaft zusammen. Ein streitendes Paar, eine aufgebrachte Geschäftsfrau, eine sich permanent selbstvermarktende Motivationstrainerin, die zunehmend betrunkenen Kegelschwestern, eine Schwurblerin, die ein Bahnkomplott witterte sowie ein scharfzüngiger Landstreicher (auf die Verwendung dieser Bezeichnung legt er viel Wert) machten das vielen so schmerzhaft bekannte Warten auf den Zug zu einer ereignisreichen und lustigen Geschichte. Und mit der Polizei bekamen sie es auch noch zu tun.

Mit den Aufführungen des Stücks „Es fährt kein Zug nach irgendwo“ von Winnie Abel , unter der Leitung von Lisa Schmalen und Melanie Jatz, bescherte die Theatergruppe ihrem Publikum zwei heitere Abende mit vielen Lachern.