Informationen zu den Fächern Biologie und Chemie am CVG
Informationen zu den Fächern Biologie, Chemie und Natur und Technik
Mit unseren vier neuen und sehr gut ausgestatteten Fachräumen macht es richtig Spaß in den Fächern Biologie, Chemie und Natur und Technik!
Lehrwerke
Dabei arbeiten wir in Biologie durchgängig mit dem Schulbuchwerk aus dem C.C. Buchner Verlag. In Chemie verwenden wir in den Klassen neun und zehn das Lehrwerk Galvani aus dem Cornelsen Verlag und in der Oberstufe das Chemiebuch aus dem C.C. Buchner Verlag.
Inhalte der beiden Unterrichtsfächer
Biologie bis zur Oberstufe
Los geht es in der fünften und sechsten Jahrgangsstufe mit Natur und Technik. Im Schwerpunkt Biologie steht einerseits der Mensch mit seinen Organen und Organsystemen im Mittelpunkt andererseits auch Pflanzen und Wirbeltiere. In den beiden Experimentierräumen findet zudem das naturwissenschaftliche Arbeiten mit kleinen Experimenten und Naturphänomenen statt. Von der achten bis zur zehnten Klasse beschäftigen wir uns erneut mit dem Menschen, aber auch mit den Wirbellosen und mit Genetik und erkunden die Welt der Mikroorganismen.
Chemie bis zur Oberstufe
In den Klassen neun und zehn startet außerdem der Chemieunterricht und die Lerngruppen und Lehrerinnen und Lehrer erforschen gemeinsam die Welt der kleinsten Teilchen, stellen Reaktionsgleichungen auf und erfahren die Grundlagen interessanter Themengebiete, wie etwa den Säure-Base- oder den Redoxreaktionen. Einfache chemische Berechnungen aufzustellen und das Konzept Energie zu begreifen sind ebenso Ziele des Chemieunterrichts.
Oberstufenunterricht
In der gymnasialen Oberstufe, der PuLSt-Phase, werden sowohl in Chemie als auch in Biologie in den Jahrgangsstufen 12 und 13 erneut Themen aus der Unter- und Mittelstufe aufgegriffen, aber auch viele neue spannende Aspekte unterrichtet: Von der Anwendung moderner Gentechnik über Evolution bis hin zur Ökologie von Lebensräumen spannt sich der Bogen in Biologie, wohingegen sich der Chemieunterricht unter anderem mit der Farbigkeit von Stoffen, modernen Modellvorstellungen von der Struktur der Stoffe auf Teilchenebene bis hin zur Funktion von Brennstoffzellen beschäftigt.
Projekte, digitales Arbeiten und Aktuelles
Projekte
Neben den rein fachlichen Inhalten bleibt aber auch genug Zeit für Projekte und Teamwork: Hier dürfen die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel ein Blattherbarium anlegen oder ein Baumportfolio zusammenstellen oder in Kleingruppen gemeinsam Aufgaben lösen, etwa, wie man aus Strohhalmen einen möglichst hohen und stabilen Turm bauen kann.
Digitales Arbeiten in Biologie und Chemie
Auch Tablets kommen im Unterricht zum Einsatz: Mit speziellen Apps etwa können Pflanzen und Tiere bestimmt werden oder es werden digitale Escape-Rooms gespielt, die sich unter anderem mit dem Lebensraum Wald oder mit ökologischen Herausforderungen wie dem Vorkommen von Mikroplastik auseinandersetzen.
Ganz besondere Mitbewohner - unsere Axolotl
Besonderer Beliebtheit erfreuen sich unsere Schulaxolotl. In den mittlerweile drei Aquarien im Keller sind die Axolotl zu beobachten. In jeder Pause stehen Schülerinnen und Schüler wie Lehrkräfte und immer öfters auch Eltern am Becken und schauen den Querzahnmolchen mit den typischen "Ohrbüscheln", den Kiemen der Tiere, zu.
Biologisch interessant sind Axolotl besonders deswegen, da es sich eigentlich um erwachsene Kaulquappen handelt. Diese allerdings verwandeln sich nicht, wie bei den einheimischen Amphibien, zum adulten Tier, einem Lurch, der einem Salamander ähnelt, sondern bleiben zeitlebens im Larvenstadium und werden auch als Larve geschlechtsreif. Biologen bezeichnen diese Besonderheit als Neotenie. Mittlerweile weiß man, dass den Axolotln, die als wildlebende Tiere nur in den Seen um Mexiko-City vorkommen, ein Schilddrüsenhormon fehlt und deswegen die Verwandlung ausbleibt.
Axolotl werden außerdem intensiv beforscht, da sie eine weitere Besonderheit zeigen: Sie weisen eine erstaunliche Regenerationsfähigkeit auf. Abgetrennte Körperteile, etwa abgebissene Vorder- oder Hinterbeine wachsen vollständig wieder nach. Auch der Verlust eines Teiles des Ruderschwanzes kann durch vollständiges Nachwachsen ausgeglichen werden!
Bei uns übernehmen Schülergruppen die Hege und Pflege der Tiere in den Aquarien. Dazu gehört das regelmäßige Füttern und Becken kontrollieren, das Abhaken der Listen und das wöchentliche Reinigen der Aquarien und Filtersysteme.
Mittlerweile ist ein viertes Aquarium hinzugekommen, indem kleine, bunt gefärbte Guppys und Welse beobachtet werden können.