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Vom 4. bis zum 8. November hatten die 11. Klassen unserer Schule die Möglichkeit, in die faszinierende und geschichtsträchtige Welt der Hauptstadt Berlin einzutauchen.

Die fünftägige Klassenfahrt bot nicht nur eine bunte Mischung aus Bildungsangeboten und kulturellen Highlights, sondern war auch eine großartige Gelegenheit, gemeinsam eine unvergessliche Zeit zu erleben.

Die erste Station führte die Schülerinnen und Schüler gleich nach Ankunft am Montagnachmittag zur Gedenkstätte Hohenschönhausen, dem ehemaligen Stasi-Gefängnis. In kleinen Gruppen erhielten sie eindrucksvolle Einblicke in die Methoden und die Geschichte der politischen Unterdrückung in der DDR. Die Führungen wurden von Zeitzeugen und Expertinnen und Experten geleitet, die die historische Bedeutung der Gedenkstätte eindrucksvoll vermittelten.

Am Montagabend stand ein Besuch des Bundestages an, bei dem die Gruppe ein Vortrag über die Zusammensetzung Arbeitsweise des Parlaments im Plenarsaal erwartete, gefolgt von einem Besuch der Reichstagskuppel. Neben dem Blick über die Hauptstadt bot sich den Schülerinnen und Schülern so die Möglichkeit, den deutschen Parlamentarismus und das politische System näher kennenzulernen.

Bei einer Stadtrundfahrt am Dienstagvormittag konnten die Jugendlichen einen Eindruck von Berlins Vielfalt gewinnen – von den beeindruckenden Regierungsgebäuden bis zu geschichtsträchtigen Orten der Stadt. Spannende Museumsbesuche standen ebenfalls auf dem Programm. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich im Vorfeld aussuchen, welches Museum sie zusammen mit einer Lehrkraft besuchen. Das Stasi-Museum, das Samurai-Museum, das Checkpoint Charlie Museum und das Science Center Technik Museum boten interessante Ausstellungen, die Einblicke in unterschiedliche Epochen und Themen gaben.

Für Abwechslung und eine ordentliche Portion Spaß sorgte der Bowling-Abend in der Bowling World Berlin, bei dem sich Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte in lockerer Atmosphäre miteinander messen konnten.

Der erste Programmpunkt am Mittwoch war der Besuch des Holocaustmahnmals. Nach einem Vortrag begingen die Jugendlichen eigenständig das Museum.

Am Abend konnten die Klassen im Theater am Potsdamer Platz das Theaterstück „Mord im Orientexpress“ als Komödie erleben und einen unterhaltsamen Abend verbringen, nach dem wahrscheinlich allen noch eine längere Zeit Katharina Thalbachs Poirot-Interpretation in den Ohren nachklang.

Der Donnerstag begann mit einem Besuch des Futuriums, in dem sich die Schülerinnen und Schüler mit Fragen zur Zukunft der Gesellschaft und der Technik auseinandersetzen konnten.

Ein weiteres Highlight war die digitale Rätseltour „Flucht und Spionage an der Berliner Mauer“. Ausgerüstet mit Smartphones begaben sich die Klassen auf Spurensuche und lernten so spielerisch die Geschichte der geteilten Stadt kennen.

Den krönenden Abschluss bildete der Besuch der „Rocky Horror Show“ im Admiralspalast. Hier war nicht nur das Musical ein Erlebnis, sondern auch die Kostümierung: Lehrkräfte und zahlreiche Schülerinnen und Schüler verkleideten sich mit viel Liebe zum Detail und trugen so zu einem atmosphärischen und lustigen Abend bei.