Facettenreicher Vorspielabend am CVG

2018 01 29 mu vorspielabend teaser

Schon der Blick in das Programm versprach, dass es bei diesem Konzert von Schülerinnen und Schülern im Forum des Caspar-Vischer-Gymnasiums viel Abwechslung und musikalisch sehr vielgestaltige Klangfarben geben würde.

Dies hatte wohl auch Studiendirektor Christian Kramer dazu bewogen, bei seiner Begrüßung die talentierten Schüler mit den Grammy-Preisträgern zu vergleichen, die am Vorabend in New York ihre Trophäen entgegengenommen hatten. Der große Facettenreichtum wurde auch dadurch erreicht, dass bei dem Konzert neben den Musikern des Caspar-Vischer-Gymnasiums auch Grundschüler und ehemalige Abiturienten der Schule mitwirkten.

Nach der Eröffnung durch ein fein abgestimmtes Geigenensemble betrat Grundschüler Maximilian Malandrino mit seiner Violine die Bühne und begeisterte das Publikum mit seiner mutigen Präsentation. Die spürbare Freude am Musizieren zog sich auch weiterhin durch das Programm, als die Schüler auf dem Klavier, mit der Gitarre und Querflöte ihre Stücke vortrugen. Eine sehr strahlende Atmosphäre erzeugte Trompeterin Luise Heckel mit dem „Trumpet Voluntary“ von William Boyce, während Gitarrist Felix Schmidt mit großer Sensibilität eine „Mazurka“ anstimmte. Großes Talent bewiesen Nick Baier, Leon Schramm, Max Bauer, Maria Rauh und Saskia Luthardt bei ihren Gesangsdarbietungen, Kreativität stellten Cathrin Singer und Simon de Ridder mit ihrer Eigenkompositionen unter Beweis. Mit künstlerischer Überzeugungskraft spielte Siebtklässlerin Paula Kessler die „Humoresque“ von Antonin Dvorak auf der Querflöte.

Die zahlreichen Violinspieler des Konzertabends werden an der Schule ausgebildet und wurden von Lehrkraft Dörte Vaihinger-Görg intensiv auf den Konzertabend vorbereitet. Großes Fingerspitzengefühl hatte die Pädagogin dabei bei der Auswahl der Stücke bewiesen, die dem Zuhörer den Klangfarbenreichtum des Instrumentes präsentierte. Sehr souverän zeigte sich Lea Kilders bei ihrem Vortrag eines „Allegro“ von Georg Philip Telemann und Angelika Ruf mit einem „Rondo“ von Oskar Rieding.

Für einen fulminanten Abschluss sorgten Maria Rauh auf der Geige und Barbara Fries als Klavierbegleiterin mit der Sonatine G-Dur von Antonin Dvorak. Das schnelle Tempo und die so mitreißenden Passagen der Komposition ließen das Publikum aufhorchen. Die junge Geigerin begeisterte dabei mit makelloser Intonation und virtuoser Spielfreude. Ein tosender Applaus der konzentriert zuhörenden Konzertbesucher war der Dank für die farbenfrohen Klangfacetten des Vorspielabends. Auch Studiendirektor Christian Kramer zeigte sich von den Leistungen beeindruckt und dankte den musizierenden Schüler, aber auch den beteiligten Lehrkräften Dörte Vaihinger-Görg und Barbara Fries.

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