Anti-Rassismus-Tag mit den Brose Baskets

2018 10 02 sk p seminar sorsmc brose baskets

Diskriminierung anderer aufgrund ihres „Andersseins“ ist nach wie vor in der Gesellschaft präsent – nicht nur im Rahmen gewalttätiger Ausschreitungen, sondern genauso in Alltagssituationen.

Häufig  sind es die scheinbar „kleinen“ Demütigungen und Erniedrigungen, die oft einfach so hingenommen werden.

Mit dem Ziel, bereits die junge Generation für diese Thematik zu sensibilisieren, haben sich rund 2500 Schulen in Deutschland zum größten und bekanntesten Schulnetzwerk „Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage“ vereinigt. Stolz darf sich auch das Caspar-Vischer-Gymnasium seit 2013 dazu zählen, nachdem es sich – auf Veranlassung des damaligen Sozialkunde-Seminars – zum aktiven Einsatz gegen Diskriminierung an der Schule verpflichtet hatte.

Ziemlich genau fünf Jahre später hat sich nun erneut ein P-Seminar Sozialkunde Gedanken über gleichwertige und faire Behandlung im schulischen Rahmen gemacht und mit dem Sport-und-Anti-Rassismus-Tag am 02. Oktober 2018 gleichzeitig einen Anlass gefunden, die Patenschaft mit den „Brose Bamberg“ wieder aufleben zu lassen.

Mit der Übernahme der Patenschaft für besagtes Schulprojekt 2013 nämlich hatte sich auch das Basketballteam aus Bamberg als CVG-Partner dem Netzwerk „Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage“ angeschlossen. Zum fünfjährigen Jubiläum kamen nun Jugendtrainer und drei ausländische Spieler an die Schule und sorgten für große Begeisterung bei der versammelten Schülerschaft in der Turnhalle des Caspar-Vischer-Gymnasiums: In einer Interviewrunde äußerten sie sich zu ihren eigenen Erfahrungen mit Rassismus und ausländerfeindlichen Vorurteilen. So etwa wollten die Schüler von Problemen und etwaigen Feindseligkeiten wissen, die die Spieler aufgrund der Herkunft in ihrer erfolgreichen Karriere bereits erlebt hätten.

Zum Abschluss überreichte das P-Seminar den anwesenden Spielern und Jugendtrainern einen original fränkischen Präsentkorb für ihre Unterstützung, die Arbeit am CVG für gegenseitige Achtung und Respekt unabhängig von der Herkunft oder Hautfarbe zu unterstützen.

Franziska Sittig, P-Seminar Sozialkunde Q12

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