Exkursion der 7. Klassen nach Nürnberg

2018 10 22 g exkursion nürnberg teaser

Unsere Geschichte-Exkursion am 22.10.18 nach Nürnberg führte uns zuerst auf die Kaiserburg im Norden der Stadt. Der Grund für diese Lage ist, dass sie durch eine Anhöhe nicht so schnell belagert werden kann.

Zuerst wurde uns auf der Burg der Außenhof und der Burgbrunnen gezeigt.

Danach gingen wir über den Innenhof der Burg und durch den Gerichtssaal in die Kapelle. Diese Kapelle ist besonders, da sie eine Doppelkapelle mit Empore ist. Die untere Kapelle heißt Margarethenkapelle und war für die einfachen Leute. Die obere Kapelle ist die Kaiserkapelle. Die Empore wurde 1520 für Karl V. extra beheizbar gemacht.

Von der Empore der Kapelle wurden wir in den Raum mit den Reichskleinodien geführt. Um Kaiser zu sein, brauchte man drei verschiedene Gegenstände. Diese sind der Reichsapfel, das Zepter und ein Relikt. Daraufhin gingen wir weiter und besichtigten die Privatgemächer.

Wenn der Kaiser verreist war, hatte die Pfalz keine Möbel. Nach Rückkehr des Kaisers mussten die reichen Bürger Nürnbergs (Patrizier) ihre teuersten Möbelstücke bereitstellen. Nach den Privatgemächern kamen wir in einen Raum, in dem wir die 3 Kilo schwere Krone des Kaisers und die Goldene Bulle bewundern konnten.

Nach der Verabschiedung des Museumsführers konnten wir ein Museum über die Waffen des Mittelalters ansehen.

Nach der Burgführung marschierten wir gleich in die Stadt. Das erste Ziel war das Albrecht-Dürer-Haus und das Denkmal. Albrecht Dürer war ein Künstler, der 1471 in Nürnberg geboren wurde. Sein bekanntestes Werk ist der Feldhase. Das Denkmal soll diesen darstellen.

Danach gingen wir weiter und kamen zur Sebalder Kirche und dem dazugehörigen Platz. Die auch genannte Sebalduskirche ist die älteste Kirche Nürnbergs. Die Eröffnung der Kirche fand 1275 statt. Wir wanderten weiter durch die Weißgerbergasse zum Henkersteg. Die Weißgerbergasse zeigt das Altnürnberg von einer ganz anderen Seite. Sie ist die einzige Gasse mit Altbauwerken, die den Krieg unversehrt überstanden haben.

Als wir am Henkersteg ankamen, haben wir erfahren, woher der Steg seinen Namen hat. Der Henkersteg wurde 1457 als Fußgängerbrücke gebaut. Er musste mehrmals restauriert werden. Er hat den Namen Henkersteg, weil der Scharfrichter/Henker genau neben dem Steg wohnte.

Danach sind wir zu unserer vorletzten Station gekommen, leider haben wir es zeitlich nicht weiter geschafft. Es war der Hauptmarkt mit dem Schönen Brunnen.

Auf dem Markt hatten wir eine Viertelstunde, um uns umzusehen und etwas zu kaufen. Der Schöne Brunnen war früher einer der Wasserversorgungsanlagen Nürnbergs. Er ist mit vielen Verzierungen versehen, das Besondere an ihm ist ein Silberring an dem Gitter des Brunnens. Man sagt, wenn man diesen Ring dreht hat, man einen Wunsch frei.

Danach haben wir uns mit allen anderen Klassen an der Bushaltestelle getroffen und sind wieder nach Kulmbach gefahren.

Verfasst von Béla, Ann-Kathrin und Felina, 7b

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